Category: Pressearbeit

Mehr als Fantasy: Buch-PR für “Sumerland” von Johannes Ulbricht (Panini)

Fantasy Buch-PR

Realität, Spiel und Fiktion vermischen sich in “Sumerland” – nicht nur in den zwei Büchern, sondern auch für den Leser und Spieler. Denn der fiebert in der Augmented-Reality-App in rätselhaften Welten mit.

Fantasy Buch-PR

Johannes Ulbricht, SUMERLAND (Panini Books 2016)

Zwischen Fantasy, Science Fiction und utopischer Literatur changiert Johannes Ulbrichts spannende Geschichte um Prinzessin Serisada und Prinz Zazamael. Beide Bände erschienen im Sommer 2016 bei Panini Books und sind seitdem im Buchhandel erhältlich.
Im Sommer 2017 launcht die App im Olympiapark München und an 130 weiteren Orten in Deutschland, an denen magische Symbole aufgespürt werden müssen. Die Grundidee: Der Spieler löst mit magischen Bildern 12 Rätsel aus dem Buch, um dann Mitglied des Geheimrates zu werden und mit anderen Spielern in Kontakt zu treten.

“Die App – genau wie die Bücher – handeln von dem Leben in einer verborgenen Welt hinter der Alltagswelt. Die Vorstellung einer trügerischen Scheinwelt – wie sie Keanu Reeves im Film Matrix erlebt -, reizt mich und es bereitet mir fast diebische Freude, sie in den Büchern und in der App gleichzeitig durchzuspielen.”,

bekennt ihr Schöpfer Dr. Johannes Ulbricht. Im wirklichen Leben ist der Autor ein renommierter Medienanwalt aus Hamburg, der sich u.a. durch Fälle um Thomas Anders einen Namen gemacht hat.

Ab April 2017 setzen wir uns – in engem Austausch mit dem Games-PR-Experten Achim Quinke – für die beiden Bände ein: Buch-PR für einen Fantasytitel, der in seiner Ernsthaftigkeit und literarischen Sprache mit Guilleromo del Toros Spielfilm “Pans Labyrinth” verglichen wird. Das Ziel: Besprechungen in Blogs, Hörfunk, überregionalen Special-Interest- und Meinungs-Magazinen zu lancieren.

Pressekonferenz unter Tage im Atombunker

Pressekonferenz organisieren Hamburg

Eine Pressekonferenz in zentraler Lage 14 Meter unter der Erde zu organisieren, das geht. Hamburg-Hauptbahnhof, da tobt das Leben. S-Bahnen, U-Bahnen, ICE’s, Regionalverkehr, Metrobusse und Ströme von Passanten in der Fußgängerzone um die Spitalerstraße. Pendler, Teenager, Kinder, die glücklich aus dem LEGO Store taumeln, Obdachlose, Junkies, Touristen, Banker und Shoppinglustige laufen durch die Innenstadtszenerie.

Der “Atombunker”: unbekannt und mittendrin

So nah und doch so fern – direkt am Hauptbahnhof gegenüber der Spitalerstraße ist der Eingang in Hamburgs sogenannten Atombunker, den Tiefbunker am Steintorwall: Im Zweiten Weltkrieg erbaut, bot die dreistöckige, unterirdische Anlage später auf 2.700 Quadratmetern Platz für 2.702 Menschen. 1 Quadratmeter pro Person.
Ein absolut gespenstischer Ort aus heutiger Sicht. Bedrückend kriecht einem hier die Geschichte auf den Pelz – hier, wo man es kaum erwartet, wo der gemeine Hamburger – 14 Meter höher – schon viele Male war. Das Leben oberhalb des Bunkers gerät sofort in Vergessenheit, sobald sich die panikschlossgesicherte Bunkertür hinter einem schließt und man umgeben ist von Belüftungsrohren und meterdicken rauhen Betonmauern. 12 Grad Celsius herrschen hier – egal ob Sommer oder Winter. Kühl, gespenstisch still, gespenstisch leer.
Die Hamburger Unterwelten e.V. – ein Verein, der sich der Erforschung und Dokumentation unterirdischer Bauten verschrieben hat – sitzen hier und haben die Öffnung und Erkundung vieler ungesehener, geschichtsträchtiger Orte in Hamburg erwirkt.

Warum die Pressekonferenz genau hier so gut funktioniert

Diesen Ort haben wir bewusst gewählt für die große Pressekonferenz zur Langen Nacht der Museen in Hamburg am 20. April 2017. Und zwar gleich aus mehreren guten Gründen.

  • Die unterirdischen Führungen durch die ehrenamtlichen Guides der Hamburger Unterwelten erfreuen sich zwar sehr großer Beliebtheit, jedoch gibt es immer noch viele, viele Hamburger – Journalisten eingeschlossen -, die die Bunker noch nicht selbst gesehen haben. Das Neue hat stets seinen Reiz und weckt gesteigertes Interesse für das jährlich wiederkehrende Großereignis.
  • “Was sind die Highlights und welche Häuser nehmen zum ersten Mal teil?” sind die Standard-Fragen der Medienleute zur Langen Nacht der Museen. Die Hamburger Unterwelten sind 2017 neu dabei – traditionell ist ein neu teilnehmendes Haus auch Gastgeber der PK, sofern es die Räume hergeben. Damit fügt sich die PK 2017 in die schöne Tradition.
  • Maximal 30 Personen dürfen den Tiefbunker gleichzeitig betreten, wenn die zahlreichen behördlichen Auflagen zum Betrieb eingehalten werden sollen. Damit ist die Teilnehmerzahl strikt gesetzt – um Antwort wird also für die PK sehr berechtigt gebeten. Und auch die Info, dass an Führungen im Bunker interessierte Besucher zur Langen Nacht sich voranmelden müssen, ist an diesem Ort bestens angesiedelt.
  • “Wir präsentieren Stars und Sternchen” lautet das diesjährige Motto der Langen Nacht der Museen – unbeachtete Schätze der Hamburger Museumslandschaft werden am 22. April 2017 ins rechte Licht gerückt. 14 Meter unter der Erde erwacht die deutsche Vergangenheit zu einem Stillleben der besonderen Art. Der sogenannte Atombunker im Zentrum der Stadt erscheint wie das Paradebeispiel für die Vielzahl und Vielfalt der ungesehenen Orte und Objekte unserer Stadt und transportiert so die ernste Seite des Lange-Nacht-Mottos.
  • Zu guter Letzt spricht eben die zentrale Lage für die Ortswahl der Medienveranstaltung: Besser erreichbar für Journalisten von nah und fern könnte der Ort der Pressekonferenz kaum sein.
  • Podium, Technik & Logistik

    Technisch und logistisch stellt der Tiefbunker jedoch über die begrenzte Teilnehmerzahl hinaus einige Herausforderungen an die erfolgreiche Umsetzung für eine PK:
    W-LAN gibt es im Vortragsraum nicht, das Catering entspricht eher der Idee von Verpflegung und ist der ernsten Historie des Ortes angemessen.
    Den “rauhen” Bedingungen vor Ort begegnen wir mit der nötigen Mischung aus Phantasie, Pragmatismus und technischer Erfindungsgabe und lösen sie im Dialog mit den kompetenten Ansprechpartnern im Vorstand der Hamburger Unterwelten e.V. und in der Stiftung Historische Museen Hamburg in Wohlgefallen auf.

    Das Podium setzt sich aus beteiligten Institutionen, Behördenvertretern und Sponsoren zusammen, die namentlich erst mit den Einladungen ab April bekannt gegeben werden.

    Wo tut’s denn weh? Kulturelle Vielfalt in der Arbeitswelt

    kulturelle vielfalt

    Karin Schreiner war mit ihrem ersten Buch über bikulturelle Paare in der Öffentlichkeit ganz gut unterwegs, gab dem SPIEGEL und anderen Meinungsmagazinen größere Interviews. In ihrem neuen Buch »Kulturelle Vielfalt richtig managen – Die neuen Herausforderungen der globalisierten Arbeitswelt« (erscheint am 20. März bei Fischer & Gann) gibt die Autorin Praxistipps für Unternehmen, Gesundheitseinrichtungen und Schulen, worauf Manager und Personen mit Leitungsfunktion in der Zusammenarbeit mit anderen Kulturen achten müssen.

    Was wir hier selber ziemlich denkwürdig fanden:
    …dass speziell wir Hamburger immer so forsche Anweisungen geben, was z.B. Österreichern böse aufstoßen kann…
    …wie unterschiedlich Afrikaner und Südeuropäer mit Schmerzen umgehen und was das für Ärzte und Pflegepersonal bedeuten kann…
    …warum türkischstämmige Eltern sich so wenig in die Elternarbeit an der Schule einbringen und wie man’s ändern könnte…
    …und natürlich dit und dat zum leidigen Händeschütteln – ob in Saudi-Arabien, China und Schweden.

    »Kulturelle Vielfalt ist eine Tatsache – und eine Ressource, die wir nutzen müssen!« Karin Schreiner

    Lassen Sie in Ihrem Büro die Tür offen? Ärgern Sie sich, wenn Sie zu einem wichtigen Meeting 10 Minuten zu spät kommen? In ihrem Buch »Kulturelle Vielfalt richtig managen« sensibilisiert Karin Schreiner humorvoll dafür, was kulturell typische Verhaltensweisen in der Arbeitswelt sind: Schweden begrüßen nicht jeden einzeln, Inder beschreiben Aufgaben sehr detailliert, Deutsche und Finnen leiten direkt und knapp an.

    Internationalität in Unternehmen wird heutzutage positiv bewertet und gefördert. Die kulturelle Vielfalt in Schulen, an Universitäten, in Krankenhäusern und der Pflege ist jedoch eine Realität, der bisher kaum Genüge geleistet wird. In Zeiten von Brexit, Trump und AfD wirbt die Autorin lebendig und mit vielen Interviewaussagen von Führungskräften für Neugier und Offenheit für kulturelle Unterschiede. Ihre Botschaft: Interkulturalität zu respektieren, entspricht nicht nur dem Grundsatz der Gleichheit, sondern ist ein Wirtschaftsfaktor, den es zu nutzen gilt! Praktische Tipps für Führungskräfte in Unternehmen, Lehrer, Krankenhausleiter, niedergelassene Ärzte und Pflegedienste runden ihren Ansatz ab.

    Karin Schreiner, Dr. phil. M. A., ist Coach und Interkulturelle Trainerin. Sie studierte Philosophie, Sozialanthropologie und Interkulturelle Kompetenzen. Nach langjährigen Auslandsaufenthalten ist sie derzeit als interkulturelle Trainerin und Coach für internationale Unternehmen und Institutionen tätig. Außerdem lehrt sie an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen zu interkulturellen Themen, zu denen sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht hat. Bei Fischer & Gann bisher erschienen: »Ein Paar – zwei Kulturen« (2015). Sie lebt und arbeitet in Wien.

    Karin Schreiner
    Kulturelle Vielfalt richtig managen
    Die neuen Herausforderungen der globalisierten Arbeitswelt

    Hardcover, 326 Seiten
    28,00 € / 28,80 € (A)
    978-3-903072-48-0
    Erscheint am 20. März 2017 bei Fischer & Gann

    Vergnügliche PR: Hamburger Lesefestival für Kinder

    PR Leseförderung Kinder

    Leseförderung für Kinder? Mit ausgesprochenem Vergnügen haben wir diesen Auftrag angenommen: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Hamburger VorleseVergnügen vom 10.-15. Juli 2017, initiiert und veranstaltet vom Hamburger Lesezeichen, dem Autoren- und Illustratorenteam um Cornelia Franz, Katja Reider, Kai Pannen und Andreas Schlüter – allesamt arbeiten ehrenamtlich für das Lesefestival.

    Schirmherr Schulsenator Ties Rabe

    Das Hamburger VorleseVergnügen unter der Schirmherrschaft von Schulsenator Ties Rabe jährt sich 2017 zum dritten Mal. Rund 2.500 Kinder von 5 bis 13 Jahren erleben dann wieder 40 Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland in Lesungen und Schreib-, Comic- und Songwriting-Workshops an ungewöhnlichen Orten im Großbereich Hamburg. Gelesen wird am Vormittag für Schulklassen auf Hafenfähren, bei Greenpeace, in Museen, im Tierheim und im Schwimmbad – am Nachmittag gibt es was auf die Ohren in der Flussschifferkirche auf der Elbe als festem Standort.
    PR Leseförderung Kinder

    Besondere Höhepunkte sind dieses Jahr u.a. Kirsten Boie und die Drei ??? an Deck der Flussschifferkirche. Hamburg hat sein kleines Lesefestival für Vorschul- und Schulkinder schon sehr ins Herz geschlossen: Die Vormittags-Veranstaltungen sind fast ausnahmslos innerhalb von 2 Wochen ausgebucht. Schön ist auch, wie gut das Angebot von sozial benachteiligten Schulen und Stadtteilen aufgenommen wird.

    Starke Partner: HVV, NDR und Mit Vergnügen Hamburg

    Wir informieren die Medien über die Programmhighlights, koordinieren Drehs und Interviews im Vorfeld und während des Festivals, betreuen den treuen Medienpartner NDR 90,3 und haben bereits neue Kooperationen wie mit dem beliebten Blog Mit Vergnügen Hamburg angebahnt. Natürlich gehören auch alle Kommunikationsabsprachen mit dem HVV und dem Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften als festen Partnern der Leseförderung zu unserem Aufgabengebiet.

    Buch-PR für Sven Stricker

    Buch-PR Autorenbetreuung

    Wir machen Buch-PR für eine bittersüße Komödie über den Sinn des Lebens – und individuelle Autorenbetreuung für Sven Stricker, geb. 1970, freier Wortregisseur und mehrfacher Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises (u.a. für Sven Regeners „Herr Lehmann“).
    Im September 2017 erscheint sein dritter Roman „Mensch, Rüdiger!“ bei rororo in der Kategorie “NextBestseller” („Schlecht aufgelegt“ 2013 bei Rowohlt Polaris, „Sörensen hat Angst“ 2015 bei RoRoRo). Er lebt in Potsdam und hat eine Tochter.

    Buch-PR Autorenbetreuung

    Sven Stricker, Buchcover “Mensch, Rüdiger!”

    Rüdiger ist Lehrer, verheiratet, Cordhose, zwei Kinder. Für den Rest der Welt ist er nahezu unsichtbar. An seinem 40. Geburtstag, mitten im Unterricht, merkt er, dass der Gurkenkönig nicht gegen das Street-Gehabe der Teenie-Schüler anstinken kann und er sein bisheriges Leben schlicht nicht mehr erträgt. Er steht auf und geht.
    Tom hatte vor Jahren einen Bestseller. Danach: Schreibblockade, Lebensblockade. Jetzt sitzt er im Supermarkt an der Kasse, von Ohnmachtsanfällen heimgesucht, und hilft biologisch verteuerter Landwurst übers Laufband. Bis es auch ihm reicht.
    Rüdiger und Tom treffen sich auf einer Talbrücke. Beide wollen die Welt hinter sich lassen. Am Ende aber beschließen sie: Fünf Tage lang werden sie testen, ob das Leben nicht vielleicht doch noch lebenswert ist.

    Buch-PR und Autorenbetreuung

    Tom setzte sich auf denselben Platz wie zuvor, obwohl unter ihm der Boden rot und alle anderen Stühle frei waren. So war der Mensch eben. Ein Gewohnheitstier. (Sven Stricker, “Mensch, Rüdiger!”)

    Mit seinem dritten Roman ist Stricker die deutsche Antwort auf Nick Hornbys “A Long Way Down” gelungen: So tragisch wie komisch balanciert der Autor zwischen E und U, Wortwitz und Großstadt-Tristesse, zwischen Skurrilität und Lebensnähe.

    Wir freuen uns sehr, ab sofort und langfristig Sven Stricker mit gezielter Buch-PR und der Organisation und Buchung von Lesungen im deutschsprachigen Raum zu unterstützen.

    Buch-PR für Fischer & Gann

    Buch-PR Sachbuch

    Buch-PR SachbuchSeit 1.1.2017 machen wir Buch-PR und Verlags-PR für Fischer & Gann, einen Sachbuch- und Ratgeber-Verlag mit Sitz in Österreich. Vor zwei Jahren gegründet, bringt der aufstrebende Verlag im Frühjahr sein viertes Programm mit Bestseller-Autoren wie Hirnforscher Gerald Hüther oder Paartherapeut Hans Jellouschek heraus.

    Gesundheit, Lebensgestaltung, Psychologie: Kleiner Verlag, große Wirkung

    Wir unterstützen Verlegerin Dr. Mathilde Fischer und die kaufmännische Geschäftsführerin Christine Gann mit unserer Expertise in der Buch-PR, in der Verlags-PR und im App Marketing für die nächsten zwei Programme bis Herbst 2017. Die Verlagsgründung wurde von der Branchenpresse mit großer Neugier verfolgt, BuchMarkt und Börsenblatt berichteten.

    Buch-PR Sachbuch mit Apps

    Die Aufmerksamkeit der Medien für die Verlagsprogramme liegt nicht zuletzt darin begründet, dass neben den gedruckten Büchern zu ausgewählten Titeln auch Apps erscheinen: Übungen für das Leben ohne Panikattacken von Hans Morschitzky, Bewerbungstipps von Hesse/Schrader, das Lampenfieber-Training von Sigrid Sator.

    Buch-PR und Verlags-PR

    Unsere Tätigkeiten reichen vom Verfassen von Pressemitteilungen, dem Erstellen von titelbezogenen Presseverteilern, Mailings und anderen Presseaktionen über Veranstaltungspressearbeit bis zur ständigen Pressevertretung und dem Beantworten von Journalistenanfragen.

    Wir freuen uns auf eine neue, fruchtbare Zusammenarbeit im Bereich Buch-PR!

    Alle Jahre wieder: Lange Nacht der Museen in Hamburg

    Museum PR

    Museums-PR – für andere Agenturen eine Aufgabe, für uns Leidenschaft! Darum freuen wir uns sehr über die neu bestätigte, weitere Zusammenarbeit mit der Stiftung Historische Museen und dem Museumsdienst Hamburg für die Lange Nacht der Museen in Hamburg!

    Am Samstag, 22. April 2017, öffnen wieder rund 60 Hamburger Museen von 18 bis 2 Uhr ihre Türen für Nachtschwärmer. Das übergreifende Motto aller Häuser lautet “Wir präsentieren die Stars und Sternchen!“. Auszustellen, das ist eine der Kernaufgaben jedes Museums. Dieses Jahr rücken die Museen explizit ihre Stars und Sternchen ins Rampenlicht und bringen Ordnung in die fast unüberschaubar große Menge an Exponaten in der Hansestadt: Von Finnwalknochen über indianische Schwitzhütten bis hin zum Pariser Zimmer und Brahms’ Tafelklavier laden große und kleine, vielbeachtete und nahezu vergessene Stücke zum Entdecken ein. Wer Star und was Sternchen des Museums ist, entscheiden die Museen selbst: Museumsdirektor, Pförtner, Kurator, Reinigungskraft, Studentin – jede Perspektive wird das Spotlight etwas verschieben und interessante Eindrücke aus dem Museumsalltag ans Licht bringen.

    Unser Auftrag für die “Mutter aller Langen Nächte” besteht in der Museums-PR / Pressearbeit für die Veranstaltung mit rund 60 Locations und 600 Programmpunkten. Für 2017 betreuen wir alle bestehenden Medienkooperationen und führen z.Zt. Gespräche über neue Partnerschaften. Die Information der Medien erfolgt in exklusiven Redaktionsbesuchen, in drei Pressemitteilungen und auf einer großen Pressekonferenz, die wir organisieren und durchführen. Zudem koordinieren wir Fernsehdrehs und Interviewtermine vor Ort und sorgen am Veranstaltungstag für den guten Informationsfluss an die Presse.

    Die eigene Kunst finden: Jugendliche ab ins Museum

    kultur-pr museum kerstin schaefer

    Im Frühjahr hat uns der Museumsdienst Hamburg beauftragt, mit klassischer Pressearbeit und Kultur-PR seine neue Projektreihe zu unterstützen: Als „Nicht-Museumsbesucher“ gelten Jugendliche aus bildungsfernen Familien zumeist. Mit der stadtteil- und museumsübergreifenden Projektreihe „Verankert in Hamburg – Stadtgeschichten neu entdeckt“ will der Museumsdienst Hamburg das ändern: Bis Ende 2017 sollen rund 350 Jugendliche aus Hamburger „Problembezirken“ mit dem Thema Museum in Berührung gekommen sein. 60 Jugendliche aus acht verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen nehmen an Workshops in acht Hamburger Museen teil.

    Sie erforschen jeweils ein Kunst- und ein historisches Museum – und setzen die Objekte der Sammlungen in Bezug zu ihrem eigenen Lebensumfeld, zu ihrer Heimat, ihrem Stadtteil: Die Axt im Museum der Arbeit? Erinnert ans Scheiteschlagen zum Heizen im Wilhelmsburger Winter! Durch den integrierten Peer-Education-Ansatz lernen die Kinder und Jugendlichen gleichzeitig, wie sie Gleichaltrigen die Sammlungen vermitteln: Sie werden zu Botschaftern der Museen.

    Eindrucksvoll zeigt der Film von Kerstin Schaefer, wie sich acht Lohbrügger Mädchen der Kunst Raymond Pettibons in der Sammlung Falckenberg annähern: Wann haben Sie zuletzt so viel Kraft, Neugier und Lust an der Kunst gespürt, wie sie diese 8- bis 14-jährigen Mädchen mühelos, ja verschwenderisch versprühen??

    Unsere Strategie, den Medien das komplexe Konzept der Projektreihe durch Reportagestücke zu vermitteln, geht auf: Lokale wie überregionale Medien berichten glaubwürdig und authentisch von dem gar nicht so mühseligen Prozess. Besonders hat uns der Beitrag auf NDR.de über die Arbeit des Fotografen André Lützen mit Eimsbütteler und Eidelstedter Jugendlichen in den Deichtorhallen und im Jenisch Haus gefreut.

    Viele der bisher entstandenen filmischen Museumsportraits und weitere Infos erteilt der Museumsdienst Hamburg.

    Das Museum für Völkerkunde in Hamburg ist Gastgeber einer großen öffentlichen Zwischenbilanz der Reihe: Am 13. Oktober 2017 sprechen alle Beteiligten der Häuser über ihre Arbeit mit den Jugendlichen und präsentieren neue Filme.

    “Verankert in Hamburg – Stadtgeschichten neu entdeckt” ist ein Projekt des Museumsdienstes Hamburg zusammen mit acht Hamburger Museen und unterschiedlichen Trägern der Jugendhilfe. Es wird gefördert vom Deutschen Museumsbund im Rahmen des Programms ‘Museum macht stark’ als Teil der bundesweiten Initiative „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.